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- Tierschutztag im Reutlinger Heimatmuseum
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- Den „Muttertag“ mal
anders gestalten konnte man im Rahmen des Tierschutztages im Reutlinger
Heimatmuseum zugunsten der Tierschutzprojekte in Griechenland. Mit dabei
waren Tierschützer aus Griechenland und Deutschland, die
DRK-Rettungshundestaffel Reutlingen sowie mehrere deutsche und
griechische Gäste, die das Angebot bei Musik sowie Kaffee und Kuchen
verfolgen konnten.
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- „Auspacken“ heißt das
Programm, das derzeit im Reutlinger Heimatmuseum zu sehen ist. Dabei
geht es um Geschichten von Zuwanderern, die einst ihr Heimatland
verließen, um hier bessere Lebensbedingungen zu finden. So haben auch
viele griechische Mitbürger hier in Reutlingen ihre neue Heimat
gefunden.
- In diesem Zusammenhang
wurden verschiedene Projekte vorgestellt, mit denen in
- Griechenland
Tierschutzarbeit geleistet wird. Dort gibt es unzählige streunende
Hunde, deren Lebensbedingungen verbessert werden müssen. Vertreten waren
der Tierschutzföderverein „Hellas Friends“ in Zusammenarbeit mit Hellas
Radio und der Reutlinger Tierschutzverein sowie Thomas Prazzas, der
stellvertretende Bürgermeister der griechischen Stadt Volos, Spiridan
Bastounis, Vorsitzender eines Vereins zur Förderung des
deutsch-griechischen Kulturaustausches, der sich auch der Verbesserung
der Tierschutzbedingungen in Griechenland annimmt und zwei aktive
Tierschützerinnen der Region.
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- Der Stand des Tierschutzfördervereins
"Hellas Friends" e.V. im Gebäude des Heimatmuseum
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Begonnen hat der Aktionstag mit einer Führung durch das Reutlinger
Museum in griechischer Sprache. Es folgten weitere Aktionen wie eine
Vorführung der DRK- Rettungshundestaffel, bei der die Vierbeiner ihr
Können in einem aufgestellten Parcours zeigen konnten. Das Training an
den Geräten dient dazu, die Hunde später für das Gelände vorzubereiten.
Die Einsätze der Hundestaffel sind alle ehrenamtlich, sie finden
teilweise bis zu 20x im Jahr statt, um Menschenleben zu retten und zu
schützen.
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- Mitglieder der
DRK-Rettungshundestaffel bei Ihrer Vorführung im Museumsgarten.
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Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion über den Tierschutz in
Griechenland erklärte Herbert Lawo, Vorsitzender des Tierschutzvereins
Reutlingen, dass „Tierschutz vor Ort gemacht werden müsse“.
- Im
vergangenen Jahr besuchte er in seiner Eigenschaft als erster
Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg zusammen
mit Diana Fischer, der Vorsitzenden des Fördervereines „Hellas Friends“,
die griechische Stadt Volos, um dort mehrere „Lebensbrunnen“ für die
vielen streunenden Hunde einzuweihen. So haben sie in der Hitze die
Möglichkeit, an frisches Wasser zu kommen. Einig waren sich alle, dass
die Bevölkerung mehr „sensibilisiert“ werden solle, dazu sei
Öffentlichkeits- und Überzeugungsarbeit notwendig. Auch sollen von
deutscher Seite aus Hilfen in Form von Beratung und Know-How in Sachen
Tierschutz angeboten werden. Angedacht wäre auch ein Austausch von
deutschen und griechischen Tierpflegerinnen, die vor Ort ihre
Erfahrungen einbringen bzw.umgekehrt hier sammeln könnten.
„Voraussetzung ist aber, dass Interesse vorhanden ist, Änderungen
vorzunehmen“, so Herbert Lawo weiter.
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„Das vorhandene Budget dient lediglich dazu, die Tiere einzufangen und
zu kastrieren und sie wieder in Freiheit zu entlassen“, schilderte
Bürgermeister Prazzas die derzeitige Situation in Griechenland. Dies sei
zwar eine erste Maßnahme, um die Tiere zu schützen, jedoch gäbe es viele
weitere Probleme. Zur Zeit leben allein in Volos etwa 5000 streunende
Hunde. All diese Tiere in Pflegestationen zu halten, stoße auf Missmut
in der Bevölkerung. Die Zustände wären unhaltbar, zudem würden
rechtliche Hindernisse die Arbeit erschweren, so Prazzas. Er hoffe aber,
die Probleme durch die Zusammenarbeit mit Deutschland überwinden zu
können.
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Herbert Lawo bot an, mit Tierärzten aus der Region bei gezielten
Kastrationsaktionen zu helfen, um die Zahl der streunenden Tiere
möglichst einzugrenzen. Desweiteren solle mehr Wert auf karitativen
Tierschutz gelegt werden.
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Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer darin, dass zur Verbesserung
des Tierschutzes in Griechenland gemeinsames Handeln notwendig sei.
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Die
Teilnehmer der Podiumsdiskussion zum Thema Tierschutz in Griechenland. |
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