Weihnachtsgeschenke landen dieses Jahr schon vor Weihnachten hinter Gitter



 

Seit Donnerstag beherbergen wir in unserer Quarantäne sieben junge Labradorwelpen. Sie wurden illegal nach Deutschland eingeführt und sollten wohl als potenzielle Weihnachtsgeschenke verkauft werden. Zum Glück wurde das Veterinäramt auf den Hundehändler aufmerksam und konnte die Welpen retten.
Zwei der ursprünglich neun Hundebabys wurden tatsächlich schon verkauft. Die Sieben bei uns leiden im Moment noch alle an Durchfall und brauchen Spezialfutter und tierärztliche Betreuung.

Egal ob sie als Weihnachtsgeschenke, aus Unwissenheit oder Mitleid gekauft werden. Mit jedem Kauf solcher Welpen kurbelt man das Geschäft der Hundehändler an.
Irgendwo im Ausland wird die Mutterhündin in einem Verschlag sitzen und dient nur dem einen Zweck: Für Nachschub sorgen. Denn solange es Käufer gibt wird es auch Verkäufer und unglaubliches Tierleid geben.
Deswegen nochmals: Kaufen Sie keine Welpen von unseriösen Händlern/Vermehrern! Auch nicht aus Mitleid!
Wenn Sie beim Kauf eines Hundes ein ungutes Gefühl haben, sollten sie keinen kaufen sondern umgehend das Veterinäramt informieren.

DANKE!

WICHTIG: Da unsere Welpen die nächsten 3 Monate NICHT besucht/angeschaut werden können und auch NICHT vermittelt werden können, gibt es lediglich eine Interessentenliste auf die man sich setzen lassen kann.
Dazu einfach eine Mail an: hunde@tierschutzverein-reutlingen.de


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UPDATE 01.01.2017

Unseren sieben Quarantänewelpen geht es wunderbar!
Der Durchfall ist komplett weg, sie sind gesund, fit, munter und frech. Sie fressen jedenfalls was das Zeug hält und spielen den ganzen Tag miteinander.
Natürlich brauchen sie Aufgrund des langen Quarantäneaufenthaltes weiterhin eine intensive Betreuung. Da müssen sich die Pflegerinnen schon einiges an Beschäftigung und Abwechslung einfallen lassen und für soviel Ansprache wie möglich sorgen.

 


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