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Schlimmes Tierdrama
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- Kürzlich wurde der
Notdienst des Tierheims Reutlingen zu einem Notfall gerufen. In einem
abgestellten Auto waren 3 Kaninchen ohne Futter und Wasser. Zwei der
Tiere waren bereits tot, das dritte konnte dank der Polizei und des
Notdienstes gerettet werden.
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- Besorgte Anwohner
meldeten den Vorfall beim Tierheimnotdienst. Sie bemerkten, wie in einem
Wagen ein Kaninchen umherhüpfte. Daraufhin gingen sie auf den Wagen zu
und sahen, dass zwei Tiere bereits tot im Fahrzeug lagen. Das Fenster
war etwas geöffnet, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass sich der
Innenraum des Fahrzeugs aufgrund der extremen Hitze an diesen Tagen
enorm aufgeheizt hat und deshalb zwei Kaninchen qualvoll gestorben sind.
Als die Polizei zusammen mit dem Tierheimnotdienst dort eintraf, war die
Autotür jedoch geöffnet und die beiden toten Kaninchen befanden sich
nicht mehr im Wagen. Das lebende Kaninchen konnte gerettet werden. In
dem Auto befanden sich weder Futter noch Wasser. Da die Anwohner, die
den Vorfall gemeldet hatten, zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei
und des Tierheimes nicht mehr vor Ort waren, konnte nicht nachgeprüft
werden, wer die Tiere aus dem Wagen geholt hatte. Eventuell war es der
Besitzer, der dies mitbekommen hat? Das dritte Kaninchen, das diese
Tortur überlebt hat, haben wir Herby getauft. Inzwischen geht es ihm
sehr gut und er fühlt sich im Tierheim pudelwohl.
- Wir bitten nochmals
alle Tierhalter, Tiere - ebenso wie kleine Kinder - bei warmen Tagen
NICHT unbeaufsichtigt im Auto zu lassen, da das Auto bei der
Hitze sehr schnell extrem heiß wird. Ebenso bitten wir die Bevölkerung
um besondere Aufmerksamkeit und Verstöße jeglicher Art von Tierquälerei
entweder im Tierheim oder bei der Polizei zu melden. Dank der Anwohner,
die den Vorfall gemeldet hatten, konnte einem Tier das Leben gerettet
werden.
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Der Besitzer des Fahrzeuges konnte inzwischen ausfindig gemacht werden.
Auf ihn kommt jetzt eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz zu. (ren)
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