Meerschweinchen aus praller Sonne gerettet
 
Vermehrt kam es am heißen Wochenende zu Einsätzen des Tierheimnotdienstes. Zwei Meerschweinchen mussten durch Unachtsamkeit der Besitzer aus der prallen Sonne gerettet werden.
 
Besonders an heißen Tagen kommt es immer wieder zu solchen Meldungen. Tierbesitzer sind sich oft nicht im Klaren darüber, wie sehr ihre Tiere unter den heißen Temperaturen leiden. Bereits ab 28°C Außentemperatur kann es u.a. für Kaninchen und Meerschweinchen lebensbedrohlich werden. Selbst mit behelfsmäßigen Konstruktionen sollten bei extremer Hitze die Tiere nicht in die Sonne gesetzt werden. Iris Großmann, Leiterin der Tierschutzberater kennt diese Meldungen und war vor Ort, um die Meerschweinchen in Empfang zu nehmen. „Viele Halter sind außerdem der Meinung, ihre Kleintiere brauchen kein Wasser“, bemängelt Großmann weiter. Das ist völlig falsch, die Tiere benötigen gerade in den heißeren Tagen frisches Wasser, das regelmäßig ausgewechselt werden soll. Auch Abdeckungen, die man zum Schutz für die Tiere über die Käfige legt, haben bei heißen Temperaturen keinen Wert. Die Hitze staut sich dadurch noch mehr und die Tiere leiden bis zur völligen Erschöpfung darunter. Außerdem sollte man bedenken, dass die Sonne wandert.  Ein Platz im Schatten kann dadurch sehr schnell zur Hitzefalle werden. Auch Ziervögel sollten nicht direkt am Fenster stehen, da die Glasscheibe wie Brennglas wirkt und die Hitze direkt dahinter ins Unermessliche steigen lässt.
Der Tierschutzverein appelliert nachdrücklich an alle Tierhalter, verantwortungsvoll und vorausschauend für ihre Schützlinge zu sorgen.

Ohne Wasser und bei heißen Temperaturen waren diese Tiere der prallen Sonne ausgeliefert.

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