Spenden statt Böllern! Wir meinen: Vorbildlich!
   
Anstatt das Geld für Silvesterknaller auszugeben, hatten Thomas Kahlert und Norbert Stieb eine bessere Idee. Sie kamen am 30. Dezember nachmittags ins Tierheim und spendeten jeweils 50,-€ für die Tiere.
 
Jedes Jahr werden an Silvester Milliarden von Euro für Raketen und Böller ausgegeben. Vielen Wild- und Haustieren jagt dieses Spektakel Angst und Schrecken ein. Tiere haben ein viel empfindlicheres Gehör und nehmen Geräusche viel intensiver wahr als der Mensch. Dementsprechend verkriechen sich viele Hunde an Silvester zitternd vor Angst schutzsuchend im letzten Eck. Noch Tage danach zeigen sich manche völlig traumatisiert und trauen sich nicht mehr nach draußen. Aber auch Katzen mit Freigang sind, geschockt durch die Silvesterknallerei, schon oft tagelang nicht mehr nach Hause gekommen. Herbert Lawo, Vorsitzender des Tierschutzverein Reutlingen rät daher allen Tierhaltern, Rolläden bzw. Vorhänge geschlossen zu halten und mittels Fernseher oder ruhiger Musik für eine „gewohnte“ Geräuschkulisse zu sorgen. Eine vertraute Person sollte während der Knallerei ebenfalls anwesend sein, um die Tiere ggf. zu beruhigen. Achten Sie in den Tagen vor Silvester beim Gassigehen darauf, dass der Hund gut angeleint ist, damit sich das Tier nicht losreißen kann, falls in der Nähe ein Feuerwerkskörper detoniert. Die Tierheimmitarbeiterinnen sind an diesen Tagen im Dauereinsatz, um entlaufene verängstigte Hunde einzufangen. Viele Wildtiere leiden ebenso unter dem ungewohnten Lärm- und Blitzgewitter. Mitten in der Nacht werden sie aus dem Schlaf gerissen und suchen völlig panisch das Weite. Es dauert oft Tage und Wochen, bis die Tiere wieder in ihr normales Verhalten zurück finden. Der Tierschutzverein Reutlingen fordert deshalb dazu auf, keine Raketen und Feuerwerkskörper in Waldgebieten, Parkanlagen und anderen Rückzugsräumen von Wildtieren und Vögeln abzufeuern, ebenso müssen Ställe, Weiden, Bauernhöfe und deren Umgebung tabu sein. Herbert Lawo schlägt vor: „Helfen Sie, den Stress und die Gefahren für Tiere und Natur in der Silvesternacht zu vermeiden und verzichten sie auf Feuerwerk und Böller! Anstatt Geld sinnlos in die Luft zu feuern, spenden Sie die Summe lieber für sinnvolle Zwecke, zum Beispiel an karitative Einrichtungen oder an Ihr Tierheim. Dort wird jegliche finanzielle Hilfe immer dringend gebraucht!“
 
Diesem Beispiel sind Thomas Kahlert und Norbert Stieb gefolgt. Sie spendeten das Geld, das sie normalerweise für Silvesterfeuerwerk ausgegeben hätten, ihrem Tierheim. Ein herzliches Dankeschön für diese tolle Aktion. Für uns sind die Beiden Vorbilder!

Thomas Kahlert mit seinen Eltern, er spendete 50,-€ für das Tierheim, anstatt es für Silvesterfeuerwerk auszugeben

Norbert Stieb spendete ebenfalls 50,-€, anstatt es für Böller auszugeben. Für uns sind beide Vorbilder.

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