Gassigeher-Schulungen - ab sofort nicht mehr ohne

Mehr Spaß und Sicherheit für unsere Gassigeher und unsere Hunde verspricht unser neues Projekt. Seit November 2010 bieten wir für alle ehrenamtlichen Gassigeher eine zweiteilige Schulung an. In Theorie und Praxis wird auf die Besonderheiten im Umgang mit unseren Vierbeinern hingewiesen, so dass entspannten Spaziergängen nichts mehr im Wege steht.
Seit 2011 ist  ohne "Gassigeher-Diplom" kein Ausführen der Tierheimhunde mehr möglich.*

Hunde ausführen ist bei unseren Besuchern im Tierheim sehr beliebt. Trotz Rudelhaltung und großen Freiläufen bedeutet es auch für die meisten unserer Hunde ein Highlight des Tages. Doch einen Tierheimhund auszuführen bedeutet auch immer besondere Sorgfaltspflicht walten zu lassen. Da spielen nicht nur versicherungstechnische Gründe eine wichtige Rolle, sondern vor allem auch die Sicherheit für Mensch und Tier.
Nicht alle Hunde sind umwelterfahren und wohlerzogen und nicht alle am Gassigehen Interessierten sind hundeerfahren und mit den Besonderheiten des Tierheimlebens vertraut.
 
Deshalb bieten wir für alle, die gerne Tierheimhunde ausführen möchten, die Gassi-geher-Schulung. Im Theorieteil wird nicht nur allgemeines Wissen zum Umgang mit fremden Hunden und Hundeverhalten erläutert, ein wichtiges Augenmerk wird auf Situationen im und um das Tierheim gelegt. Im Praxisteil wird dann mit unseren Hunden die Leinenführigkeit, Verhalten bei Begegnungen mit anderen Hunden, Joggern, Radfahrern u.ä. geübt.

Termine und Listen zur Anmeldung für die Gassigeher-Schulung liegen im Tierheim-Büro aus (Tierheim-Öffnungszeiten). Da die Seminare nur ab mindestens 4 Teilnehmern stattfinden, ist eine Anmeldung bis spätestens 1 Woche vor Seminarbeginn zwingend erforderlich!
Für die Teilnahme an der Gassigeher-Schulung wird ein Kostenbeitrag von 25,- € fällig, zahlbar bei Anmeldung.
Nach dem Besuch des ca. 2,5-stündigen Seminares erhält jeder Teilnehmer den neuen Gassigeher-Führerschein.
  Termine Gassigeher-Schulung:
 

Sa. 01.04.2017  15.00 Uhr
- Termin ist voll -
Sa. 01.07.2017  15.00 Uhr
* Für Menschen, die sich für einen speziellen Hund zur Vermittlung interessieren und die lediglich die notwendigen Spaziergänge zum Kennenlernen dieses Hundes tätigen wollen, ist das Gassigeher-Diplom nicht notwendig.
 
 
 
Jugendgruppe
 
Auf dieser Seite werden wir laufend von den Aktivitäten der Jugendgruppe in Wort und Bild berichten. Die neuesten Eintragungen befinden sich jeweils oben.
Viel Spaß beim Schmökern! Euer Jugendgruppen-Team
 
                                                                                                                                                      

 

Die Jugendgruppe des Tierheims Reutlingen besuchte am 10. Mai 2014 den Hof von Bärbel Münchauch in Nagolg/Hochdorf

Barbara Münchau ist pensionierte Zootierärztin und –direktorin. Sie arbeitete 20 Jahre in den Zoologischen Tiergärten von Saarbrücken und Kaiserslautern. Seit ein paar Jahren betreibt sie einen  Gnadenhof für besondere Tiere. Zu ihren Lieblingen gehören unter anderem drei Trampeltiere, sechs Lamas, ein Schaf, zwei Ziegen, ein Esel und zwei Pferde. Sie arbeitet eng mit Tierschutzorganisationen zusammen und kümmert sich liebevoll um Ihre Tiere und um Kinder.

Diesmal hat die Jugendgruppe aus dem Reutlinger Tierheim mit insgesamt 8 Kindern und 3 Betreuern den Hof besucht.

Wir haben sehr viel über jedes einzelne Tier gelernt, erfahren und konnten bei der Lamawanderung erleben, wie toll diese Tiere sind. Alle hatten einen wunderschönen Tag und wir hatten viel Spaß nicht nur mit den Tieren, sondern auch untereinander.

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                      
 
Besuch einer Tierarztpraxis am Samstag, 19. März 2011
 
Wie erkenne ich Krankheiten bei einem Tier? Was muss bei einer Operation beachtet werden? Die Jugendgruppe des Reutlinger Tierheims erfuhr bei ihrem Besuch in einer Tierarztpraxis einiges über die Behandlungen von Bello, Mieze & Co.
 
Eine Tierarztpraxis hinter den Kulissen kennen lernen war das Motto der Jugendgruppe des Reutlinger Tierheims. Dabei erfuhren sie nicht nur interessantes über den Alltag in einer Praxis, sondern auch wissenswertes über die Behandlung der Haustiere.
 
 
Interessierte Zuhörer im Behandlungsraum
 
Vor der Führung erklärte die Tierärztin, wie man diesen Beruf erlernen kann und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Dann ging es in den Behandlungsraum, wo die Mädchen und Jungs wichtiges über die Untersuchung am Tier erfuhren.
Hund „Peppels“, der sich freundlicherweise zur Verfügung stellte, ließ das Abtasten und Abhorchen geduldig über sich ergehen.
 
 
 
Peppels geduldig bei der Untersuchung
 
Weiter ging es in den Vorraum des OP’s. Hier werden die Tiere für die bevorstehende Operation vorbereitet. Der Operationsraum selber war für die jungen Tierschützer sehr interessant. Es gab Informationen zum Narkosegerät, wie ein Tier in Narkose gelegt werden muss und wie die Überwachung während einer Operation von statten geht.
 
 
Etwas Geduld erforderte das Anziehen der OP-Kleidung
 
Als die jungen Tierschützer in eine vollständige OP-Ausrüstung schlüpfen durften, war die Freude besonders groß. Es machte allen Riesen Spaß, auch wenn das Ankleiden etwas Zeit benötigte. Nach einer Weile waren alle komplett bekleidet und die eine oder andere fühlte sich vielleicht schon als angehende Tierärztin.
 
 
Geschafft. Nun kann es losgehen
 
Natürlich wurde an diesem Tag kein Tier operiert!
Im Röntgenraum konnten die Jugendlichen anhand verschiedener Röntgenbilder erraten, um welches Tier es sich dabei handelt. Es waren auch Brüche und Frakturen zu sehen, die von der Tierärztin gezeigt und dargestellt wurden.
Zum Abschluss warf die Jugendgruppe noch einen Blick in das Labor. Die Tierärztin hatte auch hier was für die Jugendgruppe vorbereitet. Ein Blick durch das Mikroskop zeigte die Vergrößerung eines Flohs, der in natura so deutlich nie zu betrachten gewesen wäre.
 
 
Ein Floh mal ganz groß dank Mikroskop
 
Alles in allem ein gelungener Tag, der nicht nur den jungen Tierschützern sehr viel Freude bereitet hat. Ein großes Dankeschön gilt natürlich auch der Tierärztin und ihrem Team, die sich an diesem Samstagmittag eigens Zeit dafür genommen haben, um die Führung zu leiten.
 
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Besuch der Tom-Tatze-Tierschutzjugend aus Wiesloch im Reutlinger Tierheim am Samstag, den 11. Juli 2009
 
„Dürfen wir da rein?“ fragte die elfjährige Sonja vor dem Freigehege, in dem sich eine Handvoll Doggenwelpen tummelten. Sie durfte. Nach den jungen Hunden freuten sich auch die süßen Maikätzchen und die wuseligen Bewohnern des Kleintierhauses sichtlich über Streicheleinheiten zur ungewohnten Stunde.
 
 
Acht Mädchen und junge Frauen aus dem Tom-Tatze-Tierheim in Wiesloch besuchten zusammen mit ihrem „Chauffeur“ und Vorsitzenden Volker Stutz am Samstagnachmittag das Reutlinger Tierheim. Eingeladen hatte die Jugendgruppe des Tierschutzvereins Reutlingen zusammen mit Betreuerinnen und Betreuern. Nachdem Ali Rahn die Gäste aus Wiesloch und die Jugendlichen der Reutlinger Tierschutzjugend im Inforaum begrüßt hatte, stärkten sich alle für weitere Unternehmungen mit Kuchen und Getränken. Anschließend bat Betreuer André Riechert aus Reutlingen zu verschiedenen Kennenlern-Spielen nach draußen. Schnell waren die Namen gelernt und die Jugendlichen untereinander in Kontakt gekommen. Höhepunkt war das so genannte Inselspiel, bei dem die Mädchen das „Meer“ mit Hilfe von „Inseln“ aus Pappe überqueren mussten und zum Schluss alle Gummibärchen gewannen - die zuguckenden Betreuer, Chauffeure und Fotografen inbegriffen.
 
 
Als Nächstes stand eine Führung durch das Tierheim in drei Gruppen auf dem Programm. Im Vorfeld hatten sich die jungen Tierschützerinnen aus Reutlingen bereits darauf vorbereitet und konnten so ihren Gästen aus Wiesloch die wichtigsten Fragen beantworten. „Wie viele Katzen leben im Katzenhaus? Wo schlafen die Hunde? Wie viele Menschen arbeiten hier? Wie heißt die schwarze Katze, die auf dem Schreibtisch liegt?“ Besonders beeindruckt waren die Besucher von der Größe und Weitläufigkeit des Reutlinger Tierheims, von dem neuen Kleintierhaus mit Kaninchenauslauf, von den zutraulichen jungen Doggen und natürlich von den verspielten Katzenwelpen. Zum Abschluss des interessanten Nachmittags versammelten sich Gäste und Gastgeber noch einmal im Gruppenraum, um sich auszutauschen und weitere Fragen zu stellen. Einig waren sich alle, dass dieser Kontakt aufrechterhalten und mit einem Gegenbesuch in Wiesloch fortgeführt werden soll.
 
 
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29.04.2008:
 
Neue Jugendgruppe startete am 19.4.2008 mit einer Führung durch das Tierheim
 
Groß war der Andrang am Samstagnachmittag beim ersten Treffen der neuen Jugendgruppe. „Wir freuen uns, dass sich so viele Kinder für das Tierheim und den Tierschutz interessieren“, begrüßte Erika Schwarz pünktlich um 15 Uhr ca. 40 Mädchen und Jungen. Die meisten hatten ihre Eltern mitgebracht, deshalb war der Inforaum bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach einer kurzen Begrüßung führten Erika, Ali, Sabine und Tabea die Teilnehmer in drei Gruppen durch das Gelände des Tierheims: Freilauf der Hunde, Hundebereich, das provisorische Kleintierzuhause, die Neubaustelle des Kleintierhauses, die Krankenstation und das Vogelhaus beeindruckten die jungen und älteren Besucher sichtlich. Wieder zurück im Inforaum stellten die Mitarbeiterinnen sich und das Konzept der Jugendgruppe näher vor.„Aus diesem Raum soll ein Jugendraum werden“, sagte Erika Schwarz. Deshalb wäre es schön, wenn die Kinder und Jugendlichen den Raum nach ihren Ideen gestalten.
 
 
In der anschließenden Diskussion berichteten einige der anwesenden Mütter, was es heißt, wenn bei der Tochter oder dem Sohn die anfängliche Begeisterung für den tierischen Hausgenossen nachlässt und die Arbeit an ihnen hängen bleibt. Auf die Mitarbeit der Eltern im Hintergrund hoffen auch die Mitarbeiterinnen des Tierheims. Deshalb werden die Eltern regelmäßig ein Programm im Voraus erhalten. Konkrete Pläne dafür gibt es schon: Ein Ausflug zu den Fledermäusen ins Schloss nach Tübingen, gemeinsam vegetarisch kochen und ein vegetarisches Grillfest mit den Eltern stehen ebenso auf dem Programm wie ein Zoobesuch nach dem Motto „Die Wilhelma hinter den Kulissen“.
 
 
„Machen wir auch Agility“, fragte ein etwa 12-jähriger Junge und erntete viel Zustimmung unter den jungen Besuchern. Die aus England stammende Hundesportart ist ein Hindernislauf für den Hund, der Kondition, Konzentration und Koordination der Bewegungsabläufe des Tieres fördern soll. „Ja, das machen wir, notfalls mit unseren eigenen Hunden, denn die machen das sicher“, versicherte Erika Schwarz. Damit alle Gelegenheit bekommen, ihre Wünsche zu äußern, haben die Kinder aufgeschrieben, was sie gerne machen wollen. Der Berg an beschriebenen Blättern, die zum Schluss eingesammelt wurden, kann sich sehen lassen. Die Mitarbeiterinnen des zehn-köpfigen Teams werden sicher vieles davon in ihre Programmplanung aufnehmen.
 
 
Ob denn die vielen Kinder in mehrere altersgemäße Gruppen aufgeteilt werden, lautete eine der Elternfragen. „Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass man erst einige Treffen abwarten sollte“, sagte Erika Schwarz. „Wir hoffen, dass sich aus den vielen Interessenten nach und nach eine feste, aktive Jugendgruppe herausbildet.“ Die Gruppentreffen finden regelmäßig und auch in den Ferien 14-tägig von 15 bis 17 Uhr statt. Das Programm für die nächsten vier Treffen steht bereits:
3. Mai: Wir werden den Mittag bei unseren Katzen und Kleintieren verbringen und viel über diese Artgenossen erfahren.17.  Mai: Heute werden wir Hunde bürsten, mit ihnen spazieren gehen und spielen. 7. Juni: Wir bauen neue Häuser für die Kleintiere. 21. Juni: Das große Tierheimquiz und weitere Spiele.
 
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07.04.2008:
 
Nachdem sich schon einige Teilnehmer am Sonntag, 06.04.2008 im Rahmen unseres Frühlingsfestes zur Jugendgruppe angemeldet haben, möchten wir alle Interessierten, die sich noch nicht eingetragen haben, bitten, sich bis zum 19.04.2008 im Tierheim Reutlingen zur Jugendgruppe anzumelden. Ansprechpartnerinnen sind Karin oder Nina Herzog.
 
Am Samstag, 19.04.2008 startet dann die neue Jugendgruppe mit einer Besichtigung des Reutlinger Tierheims. Alle Teilnehmer sollten das 10. Lebensjahr vollendet haben. Zu diesem ersten Termin sind auch die Eltern herzlich eingeladen.
Voraussichtlich wird sich die Jugendgruppe 14-tägig treffen. Wir werden hierzu zu den oben genannten Terminen noch genauer informieren.
 
Wir freuen uns über viele interessierte junge Tierschützer!

Es heißt euch herzlich willkommen - Euer Jugendgruppen-Team