Am Sonntag gegen Spätnachmittag wurde dieser Hamster vermutlich in der Zeit zwischen 17.00 – 17.30 Uhr vor der Bürotür des Tierheims in einem Karton ausgesetzt. Nur durch Zufall fand eine ehrenamtliche Tierheimmitarbeiterin den Karton, weil ihr Patenhund den Geruch aufgenommen hat und sie quasi zum Karton geführt hat. Wir können nicht froh darüber sein dass die Leute das Tier wenigstens vor dem Tierheim aussetzen statt im Wald – Sonntag Spätnachmittag ist niemand mehr im Tierheim, wäre das Tier also nicht entdeckt worden hätte sich der Hamster entweder selbst befreit (der Karton war nicht richtig verschlossen) und Fuchs oder Katze hätten ihm ein Ende bereitet oder er wäre bei den momentanen Temperaturen erfroren. Warum also kann man das Tier, wenn man vorhat es „loszuwerden“ nicht nochmal eine Nacht mit nach Hause nehmen und am nächsten Tag ganz normal abgeben oder man hätte versucht im Tierheim-Notdienst anzurufen. Bei aller Liebe, da bringt auch die Futterstange nichts, die im Karton lag, wenn man sein Tier wissentlich diesen Gefahren aussetzt und den Tod in Kauf nimmt!