Sind es schon die ersten Ferienopfer oder war es doch die Überforderung wegen unkontrollierter Vermehrung? Glück im Unglück hatten die 10 Rennmäuse, die dank Hilfe der beherzten Findern und der Polizei im Wald bei Metzingen zwischen Rommelsbach und Metzingen eingefangen werden konnten.
Die Mäuse waren dort an einem Abflussrohr ausgesetzt vorgefunden worden, vielleicht in der Hoffnung das sie hier gleich eine Versteckmöglichkeit haben. Es handelt sich dabei um 6 männliche und 4 weibliche Rennmäuse, 2 der Weibchen tragend. Neben den erwachsenen Mäusen sind auch Jungtiere im Alter von ca. 6-7 Wochen dabei.
Es lässt die Vermutung nahe, das die unkontrollierte Vermehrung den Haltern über den Kopf gewachsen ist oder sie aus anderen Gründen entsorgt werden mussten. Alle Rennmäuse waren völlig durchnässt und total durch den Wind. Im Tierheim wurden sie auf Verletzungen untersucht und nach Geschlechtern getrennt.
Wie jedes Jahr wächst bei den Tierheimmitarbeitern die Sorge, wie viele Schicksale und ausgesetzte Tiere sie diesen Sommer erwartet, vor allem im Hinblick auf die neue Reisefreiheit und den damit verbundenen, ersten tierischen Corona-„Opfern“. Wie jedes Jahr der gleiche traurige Hinweis – bitte setzt Eure Tiere nicht einfach aus. Holt Euch Rat oder wendet Euch ans Tierheim!