Für viele Menschen, gerade auch für ältere Personen, bedeutet ein Haustier alles.

Gesellschaft, Tagesstruktur, Lebensfreude, eine Aufgabe, Kontaktmöglichkeit zu andern Menschen…
Doch was passiert wenn man sich nicht mehr richtig kümmern kann? Wenn man nicht mehr sieht, erkennt was es braucht? Wenn man körperlich selbst nicht mehr kann?
Nicht nur Menschen sind von ihren Tieren abhängig, es sind vor allem die Tiere.
7 Tage musste unser Neuzugang warten, bis sie gefunden wurde
7 Tage in denen ihr Herrchen bereits gestorben war
7 Tage in denen niemand auffiel, dass etwas nicht stimmt
Doch kümmern konnte er sich offenbar schon lange nicht mehr richtig. Völlig verfilzt, abgemagert, mit Fliegen und entsetzlichen Gestank im Fell. Eventuell taub und blind, im Tierheim nun entsprechend orientierungslos.
Und trotzdem ist sie unglaublich anhänglich und möchte nicht alleine bleiben.
Das Ergebnis jahrelanger Verwahrlosung lässt sich leider nicht innerhalb kurzer Zeit und mit ein bisschen Shampoo ausgleichen.
Die erste grobe Fellentfernung hat sie nun hinter sich, irgendwann war ihre Geduld dann auch am Ende
Dafür hat das wundervolle Wesen einen neuen Namen für ihren Neuanfang bekommen: Hanne
Und Hanne ist wirklich eine absolut liebe, sehr anhängliche und freundliche kleine Hündin
Auch wenn wir sie gerne gleich richtig hübsch gemacht hätten, manchmal geht eben nicht gleich alles. Für eine Zahnsanierung muss sie in Narkose gelegt werden, dann können wir sensible Bereiche wie Gesicht und Pfoten in Ruhe angehen